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Wissenschaftswochenende 2018 mit Jugend forscht Wettbewerbs-Nachtreffen

Photo by CEphoto, Uwe Aranas

Vom 29.06. bis zum 01.07. möchten wir euch zum Wissenschaftswochenende nach Aachen einladen. Hier gibt es nicht nur Printen, sondern auch innovative Forschung und eine schöne Altstadt.

Ihr werdet die Gelegenheit haben mit anderen Jungforschern in Kontakt zu treten, alte Bekannte wieder zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Außerdem stehen spannende Führungen und Workshops am Forschungs- und Universitätsstandort Aachen auf Programm.

Die Teilnahmegebühren für das ganze Wochenende betragen 45 €. In diesen sind Übernachtung, Essen, Nahverkehrstickets und Veranstaltungskosten beinhaltet. Die Kosten für die Anreise sind nicht inklusive.

Ihr könnt euch ab sofort hier anmelden! Bitte tragt eure letzte Jugend forscht Teilnahme im Feld "Fragen, Anmerkungen" das Jahr und das Bundesland eurer letzten Jugend forscht Teilnahme ein. Hast du nicht bei Jugend forscht mitgemacht? - Auch kein Problem. Kontaktiere das Orga-Team und wir sagen dir, wie du dich anmeldest. Aus organisatorischen Gründen ist nur eine Teilnahme am gesamten Wochenende möglich.

 

Programm

Wir freuen uns, euch ein umfangreiches Programm zu bieten. Auf dieser Seite findet ihr die Beschrebungen der Institute und Initiativen, die euch die Auswahl erleichtern.

Freitag

16:00 - 18:00    eigenständige Anreise zum Hostel (A&O Aachen, Hackländerstraße 5, 52064 Aachen)
18:30 - 21:00Abendessen
bona'me (Theaterstraße 17, 52062 Aachen)
21:00Stadtführung

Samstag

bis 08:30Frühstück im Hostel
09:30 - 11:00    Institutsführungen mit einer Auswahl aus verschiedenen Fachbereichen:
  • Physik (Quanteninformatik, Nanooptik, Teilchenphysik, Phasenwechselmaterialien)
  • Institut für Textiltechnik
  • Institut für Kraftfahrzeuge
11:30 - 13:00Besichtigung studentischer Initiativen
  • iGEM Aachen
  • Formula Student
  • Compass 2
13:30 Mittagessen
Restaurant Forckenbeck (Forckenbeckstraße 61, 52074 Aachen)
14:30 - 17:30Workshops
  • FabLab Aachen
  • weitere Themen geben wir euch bald bekannt
18:30 Abendessen
Restaurant Labyrinth (Pontstraße 156, 52062 Aachen)
20:00SciencePub 
Chico Mendes (Pontstraße 74 - 76, 52062 Aachen)

Sonntag

09:30 - 12:00    Brunch
Cafe Extrablatt (Markt 45 - 47, 52062 Aachen)
12:00 - 14:15Centre Carlemange
ab 15:00eigenständige Abreise

 

 

 

Beschreibung der Institute und studentischen Forschungsprojekte

Nanooptik: Die Arbeitsgruppe von Professor Taubner beschäftigt sich allgemein mit der Kontrolle von Licht auf Längenskalen unterhalb der Wellenlänge, speziell mit der infraroten (~µm) Nano-Optik (~nm). Im infraroten Spektralbereich befinden sich zahlreiche Anregungen von fundamentalem wissenschaftlichen Interesse: z.B. Molekülschwingungen, Kristallgitter-Schwingungen, die Schwingungen freier Ladungsträger. Einerseits nutzen wir nm-kleine Geometrien/Objekte, um das infrarote Licht zu fokussieren und so die verschiedenen Anregungen auf der nm-Skala zu studieren (z.B. Ladungsträgerverteilungen in Nano-Drähten). Andererseits nutzen wir diese Anregungen, um das Licht gezielt auf der nm-Skala manipulieren zu können (z.B. Metamaterialien in Form von gezielt angeordneten Resonatoren, die kleiner als die Wellenlänge sind, um die Reflektivität eines dünnen Films beeinflussen können).

Quanteninformatik: Von der Quanteninformatik erwartet man eine expotentielle Beschleunigung für die Lösung bestimmter Probleme. Durch die Implementierung eines Quantenprozessors müssen klassische Bits durch QuBits ersetzt werden. Ein Möglichkeit für die Implementierung solcher Geräte sind Spins in Halbleitern, die aufgrund ihrer Kompatibilität mit der aktuellen Halbleitertechnologie attraktiv sind. Unsere Gruppe studiert die Physik, die diese Geräte regelt und ihre technologische Entwicklung verfolgt. Speziell arbeiten wir mit zwei verschiedenen Halbleitern Silicium-Germanium (SiGe) und Gallium-Arsen(GaAs).

Teilchenphysik: Eine Bescheibung folgt in Kürze!

Phasenwechselmaterialien: Eine Bescheibung folgt in Kürze!

Institut für Textiltechnik: Das Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University ist mit dem Lehrstuhl für Textiltechnik im Maschinenbau verbunden. Das ITA vertritt die textilbezogenen Lehrinhalte der Studienrichtung „Kunststoff- und Textiltechnik in verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen des Maschinenbaus an der RWTH Aachen. Am ITA wird in den Forschungsfeldern Werkstoffe, Produktionsverfahren und Produkte für technische Anwendungen textiler Gebilde geforscht. Weiterhin kooperiert dieses Institut mit vielen Partnern aus der Industrie. Das Institut verfügt über ein voll ausgestattetes Technikum mit ca. 250 Textilmaschinen und Prüfständen über alle textilen Prozessstufen von der Spinnerei bis zum Fügen. Weiterhin sind verschiedene Labore (Textilprüfung, Polymeranalytik) und Werkstätten mit Fachpersonal besetzt (Mechanik, Elektronik Soft- und Hardware).

Institut für Kraftfahrzeuge: Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) beforscht als Teil der RWTH Aachen University das Gesamtfahrzeug einschließlich seiner Systeme und deren Wechselwirkungen. Von der Idee über innovative Komponenten- und Systemkonzepte bis hin zum Fahrzeugprototypen gestalten die Mitarbeiter des Institutes das Fahrzeug der Zukunft. Das ika leistet sowohl in öffentlichen Projekten als auch in Kooperation mit Automobilherstellern und -zulieferern einen anerkannten Beitrag zur Lösung der aktuellen Herausforderungen.

Compass2: Das Studierendenprojekt COMPASS befasst sich mit der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb von Kleinsatelliten nach dem CubeSat-Standard. Aktuell arbeiten ca. 10 Studierende am Missionsbetrieb des COMPASS-2 Satelliten, der zuvor mitsamt allen Subsystemen, wie z.B. Struktur, Lageregelung, Energieversorgung, Thermalhaushalt oder Kommunikationsmodul, von Studierenden der FH Aachen entwickelt wurde.

iGEM: Die iGEM (international Genetically Engineered Machine) Competition ist ein Wettbewerb der synthetischen Biologie, in dem mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden komplexe biologische Systeme entwickelt werden. Jedes Jahr planen und realisieren über 250 studentische Teams aus aller Welt selbstständig Projekte, um innovative Lösungen für drängende Probleme unserer Zeit zu erarbeiten. In Boston, USA, werden die Projekte der Presse und anderen Teams vorgestellt sowie hervorragende Leistungen von einer internationalen Fachjury ausgezeichnet.

FormulaStudent: Die Formula Student ist ein internationaler, studentischer Konstruktionswettbewerb, an dem bereits über 500 Teams aus allen Kontinenten der Erde teilnehmen. Aufgrund dieser enormen Resonanz ist der Wettbewerb der größte und wichtigste seiner Art. Ziel ist es, dass die Teams, die aus nur Studenten bestehen, innerhalb eines Jahres einen Rennwagen komplett konzeptionieren, fertigen und bauen, der dem Reglement der Society of Automotive Engineers (SAE) entspricht. Dabei können sowohl konventionell angetriebene Fahrzeuge, als auch elektrisch betriebene Boliden entwickelt werden. Die Formula Student erhält nicht nur einen enormen Zulauf von Seiten der Studenten, sondern findet auch bei immer mehr Partnern Gehör. Neben Instituten und Lehrstühlen der jeweiligen Hochschulen unterstützt auch eine Vielzahl von Unternehmen aus der Wirtschaft die Teams in ihrer Arbeit. 

Workshops:

  • Der Technik-Workshop im FabLab bietet Dir die Gelegenheit, im FabLab der RWTH mit 3D-Druckern und Lasercuttern verschiedenste Spielereien auszuprobieren.