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Programmübersicht des 19. JungforscherCongresses

Stand: 10. März 2018 - Änderungen möglich

Mittwoch, 21.03.

bis 14:00 Anreise zur Jugendherberge Heidelberg, Tiergartenstr. 5, 69120 HD
Gruppe 1: 14:30 Image Analysis in den Naturwissenschaften
Gruppe 2: 14:30 Kirchhoff-Institut für Physik
Gruppe 3: 14:00 Holzheizkraftwerk Heidelberg
18:00 Grillen bei der Jugendherberge

Donnerstag, 22.03.

Gruppe A: BASF in Ludwigshafen und Mannheim
Gruppe B: KIT in Karlsruhe
Gruppe C: IPMB in Heidelberg und Roche in Mannheim
Gruppe D: SAP in Walldorf und Intel/MaVinci in St. Leon-Rot
18:30 Abendessen im Urban Kitchen, Poststraße 36/5, 69115 HD

Freitag, 23.03.

Gruppe 1: BioQuant und DKFZ
Gruppe 2: EMBL und MPIA
Gruppe 3: MPIK und Institut für Geowissenschaften
Gruppe 4: MPIA und MPIK
17:00 Paneldiskussion: Opportunitätsstrukturen in der Bildung - Wie viele Chancen bekommen wir?
19:30 Abendessen im Flammkuchenhof, Pariser Weg 1, 69123 HD
21:00 Satzungsänderungenworkshop

Samstag, 24.03., Mathematikon, Berliner Str. 41-49, 69120 Heidelberg

08:45 Vortrag von Prof. Dr. Bartelmann: Gravitationswellen
09:30 Tag der offenen Tür & Vortrag von d-fine
10:45 Vortrag von SySS & Vortrag von NCTE
12:00 Markt der Möglichkeiten
13:00 Pizza!
14:30 Mitgliederversammlung (bitte 15min vorher Anwesend sein)
20:00 Abendessen und Geburtstagsfeier im Cavaly, Bergheimer Str. 8, 69115 HD

Sonntag, 25.03.

09:00 Brunch im Rossi, Rohrbacher Str. 4, 69115 HD
14:00-16:00 optionale Stadtführung

Beschreibung der Ausflugsziele

Image Analysis in den Naturwissenschaften

Herr Prof. Rother wird uns zunächst in die Theorie von Image Analysis und die interdisziplinäre Bedeutung in den Naturwissenschaften einführen. Zusätzlich wird er uns als ehemaliger Mitarbeiter von Microsoft Research Einblicke in die Arbeit außerhalb der Universität geben. Darauf folgend werden wir die Anwendung von Image Analysis in der Forschung den physikalischen Instituten näher kennenlernen. 

Kirchhoffinstitut für Physik (KIP)

Am Kirchhoff-Institut für Physik "wohnen" verschiedenste Arbeitsgruppen, von denen wir vier besuchen werden.  Dazu gehören unter anderem die Electronic Vision(s) Group, die Neuromorphe Hardware für das Human Brain Project baut, und die ECM Gruppe, die neuartige Nanopartikel und andere Materialien untersucht, zB. für die verbesserung von Batterien.

Holzheizkraftwerk Heidelberg

Das Holzheizkraftwerk versorgt seit einigen Jahren Europas größte Passivhaussiedlung mit Strom und Wärme.  Der Geschäftsführer der Stadwerke Heidelberg Umwelt gibt uns eine Führung durch die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage.  Ist die Holzverbrennung im Hinblick auf Umwelt und Klimawandel sinnvoll?  (Bitte rechtzeitig anreisen, da wir kurz nach 14:00 mit dem ÖPNV losfahren.)

BASF

Bei BASF SE in Ludwigshafen werden wir eine Werksbesichtigung vom Gelände, das über 2000 Gebäude auf 10 Quadratkilometern Grundfläche besitzt, bekommen.  Elektronikchemikalien, Oppanol (zB. für Klebstoffe und Kaugummi!), L-Menthol (für Zahnpasta!) und vieles mehr wird in Ludwigshafen produziert. Nach einer Führung durch das Visitors Center und einer Werksrundfahrt durch die Produktion, hält ein Mitarbeiter einen wissenschaftlichen Vortrag zur aktuellen Forschung.  Hier ist eure Möglichkeit, Kontakte zum weltweit größten Chemiekonzern zu knüpfen. Anschließend können wir in der Mensa am Schloss in Mannheim zu Mittag essen. Mit frischer Kraft dürfen die Teilnehmer dann die Mannheimer Innenstadt erkunden.

Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB) und Roche

Unser Tag wird nach dem Frühstück wird einer Besichtigung des Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie in Heidelberg beginnen. Das IPMB beschäftigt sich mit der Entwicklung, Untersuchung und Anwendung von Wirk- und Arzneistoffen sowie der Aufklärung molekularer und zellulärer Wirkungsmechanismen. Anschließend werden wir in der Mensa im Neuenheimer Feld zu Mittag essen und nun den Spuren der anderen Gruppe in Richtung Ludwigshafen folgen, jedoch in Mannheim stoppen, um ihm Hause Roche neue Impulse zu erhalten. Die F. Hoffmann-La Roche AG mit Hauptsitz in Basel ist eines der grössten Pharmaunternehmen der Welt. Roche stellt ausserdem Reagenzien und Geräte zur medizinischen Untersuchung her. Aktuell forscht Roche besonders auf den Gebieten Onkologie, Virologie, Neurologie und Transplantationsmedizin. Am Standort Mannheim wird innovative Forschung in der Diagnostik in den Bereichen der Kardiologie und Diabetes betrieben. Den Teilnehmer wird nach einer kurzen Einführung in das Unternehmen Roche, der Standort Mannheim gezeigt und daraufhin werden die Teilnehmer Einblicke in die Forschung am Standort Mannheim erhalten.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Am Donnerstag werden wir am KIT die Karlsruher Spitzenforschung am KIT näher kennenlernen. Hier werden am KCETA einen Vortrag zur Teilchenphysik erhalten, nach all der Theorie ist es Zeit für Experimentalphysik, hierzu werden wir den Teilchenbeschleuniger Kathrin besichtigen. Zudem werden wir Einblicke in die Forschung verschiedener technischen Institute des KIT erhalten. Das Spektrum wird hierbei von technischer Thermodynamik bis hin zur Robotik reichen. Gegessen wird in der Mensa des KIT.

SAP

Die SAP SE mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf ist ein deutscher Softwarehersteller. Nach Umsatz ist SAP der größte europäische (und außeramerikanische) Softwarehersteller sowie der weltweit viertgrößte. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen. Wir werden im Hause SAP eine Einführung in das Unternehmen erhalten und anschließend Einblicke in die Forschung erhalten.

Intel/MaVinci

MAVinci, seit 2017 ein Teil von Intel, wurde von juFORUM-Mitgliedern gegründet und stellt unbemannte Flugdrohnen für Vermessungen aus der Luft her.  Die Drohnen sind weltweit unterwegs und beinhalten Expertise von Design bis Autopilot, extra genauem GPS und Analysesoftware.  Wenn das Wetter mitspielt, können wir vielleicht auch eine Drohne selber fliegen lassen.

BioQuant und DKFZ

Das BioQuant ist in Heidelberg für seine außerordentliche, interdisziplinäre Forschung im Bereich der Systembiologie bekannt. Die Aktivitäten der Forschungsgruppen erstrecken sich von der Numerischen Mathematik über die Biophysik bin hin zur Molekülspektroskopie.  Das DKFZ ist /die/ Anlaufstelle für Krebsforschung in Deutschland.  Auch hier herrscht der interdisziplinäre Forschergeist, zB. bei Radioonkologie und Tumorimmunologie.  Neben Laborführungen steht auch ein Vortrag von Prof. Dr. mult. Harald zur Hausen, einem Nobelpreisträger für Medizin, auf dem Plan.

European Molecular Biology Laboratory (EMBL)

Das EMBL ist das in Europa führende internationale Forschungsinstitut für Grundlagenforschung in den Biowissenschaften.  Nach einem wissenschaftlichen Vortrag aus dem Gebiet Structural and Computational Biology, besuchen wir das Advanced Training Centre des EMBL.  Teile des Programms können nur in englischer Sprache abgehalten werden.

Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK)

Nach einem Kurzvortrag zu einem der Themen des MPIKs, machen wir einen Rundgang durch ausgewählte Labore.  Die Themenbereiche erstrecken sich von Astroteilchenphysik, also der Beobachtung von extrem hochenergetischen Teilchen, bis zur Quantenmechanik, zB. bei der Untersuchung Verhalten von stark ionisierten Atomen mithilfe von Laserpulsen.

Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA)

Am MPIA wird der Lebenslauf von Galaxien erforscht und Jagd auf Exoplaneten gemacht.  Die feinmechanische Werkstatt stellt spezielle Bauteile für neue Teleskope und Satelliten her.  Bei der Führung können wir auch das Planetarium und, voraussichtlich, das Elsässer Labor mit seinen Teleskopen besichtigen.

Institut für Geowissenschaften

Das Institut für Geowissenschaften kümmert sich um so einiges: von Schadstoffausbreitung im Grundwasser bis zu Dinosaurierfunden.  Dazu gehört auch die Paläoumweltdynamik, die Eiszeiten und Treibhauseffekte in vergangen Zeitaltern untersucht — und die Umweltzerstörung früherer Kulturen. In den Laboren gibt es zugehörige frische Bohrkerne und Analysemaschinerie zu sehen, möglicherweise auch in Aktion :-)